die digitale Fotografie hat viele Einsatzgebiete

Die digitale Fotografie – Steckbrief einer Revolutionärin

Spätestens seit dem Beginn des neuen Jahrtausends hat die digitale Fotografie die Weiten der Fototechnik im Sturm erobert. Sie hat die analoge Fotografie auf die hinteren Ränge verdrängen können und damit eine Herrschaft beendet, die weit in das 19. Jahrhundert hineinreicht. Doch wodurch ist ihr diese Revolution gelungen?

Alles in einem – Die Vorteile der Digitalfotografie

Die digitale Fotografie unterscheidet sich von ihren Vorgängern vor allem dadurch, dass sie, wie der Name verrät, Bilder digitalisiert und sie dadurch schneller und vor allem ohne nennenswerten Mehraufwand zur Verfügung stellt.

Das bedeutet auch, dass – von dem Erwerb entsprechender Speichermedien abgesehen – keine Mehrkosten für den Betrieb einer Digitalkamera entstehen. Man denke dabei etwa an

  • den Film,
  • das Fotopapier
  • oder gar an die Zeit, die für die Entwicklung eines Bildes bei der analogen Fotografie aufzubringen ist.

Bei digitalen Bildern ist die Fotoentwicklung nicht länger mit mühseligem Arbeitsaufwand verbunden, sondern hängt einzig und allein von der Leistungsfähigkeit des Mediums ab, auf dem sie nach dem Fotografieren betrachtet werden.

Sofern es sich dabei nicht um einen uralten Rechner handelt, der nur aufgrund nostalgischer Anwandlungen noch nicht dem Sondermüll zugeführt wurde, gestaltet sich die Betrachtung der Fotos in der Regel recht problemlos.

Gleiches gilt für

  • die beliebige Vervielfältigung,
  • Manipulation
  • und anderweitige Bearbeitung eines digitalen Bildes.

Das Einscannen eines entwickelten Fotos ist dazu nicht länger nötig, denn der Transfer kann nun über ein elektronisches Speichermedium erfolgen.

Die aktuellen Kameramodelle können mittlerweile sogar schon integriertes W-LAN zu ihrem technischen Arsenal zählen, wodurch die Bereitstellung der Fotos vollständig vereinfacht wurde.

Durch die digitale Rückwand ihrer Kamera sind Fotografen überdies dazu in der Lage, die zuvor geschossenen Bilder mit einem einfachen Knopfdruck aufzurufen und zu überprüfen.

Eine technische Revolution, die ihre Wirkung gezeigt hat. Sie öffnete die Tür zu einem weiten Feld an neuen Möglichkeiten. Vor allem aber erleichtert diese Neuerung die Arbeit derjenigen, die sie sich zu Nutze machen. Neben hauptberuflichen Fotografen verstehen auch andere Berufszweige die Fotografie als essentiellen Teil ihrer Arbeit. So sind es im Dienstleistungsbereich vor allem Privatdetektive, die aus der Digitalfotografie einen großen Nutzen ziehen können.

Die Digitalkamera – der beste Freund des Privatdetektivs

Jochen Meismann, Geschäftsführer der A Plus Detective GmbH, berichtet im Gespräch, dass Digitalkameras in unterschiedlichen Varianten eines der wichtigsten Werkzeuge von Detektiven sind.

Zu den Hauptaufgaben eines Detektivs zählt es vor allem, Indizien zu sammeln und zu sichten, um daraus nach Möglichkeit stichhaltige Beweise entwickeln zu können und diese an den jeweiligen Auftraggeber weiterzuleiten.

In diesen Bereich fällt in sehr vielen Fällen auch die ausführliche Dokumentation aller auftretenden Indizien bei der Beobachtung einer Zielperson.

Um bei der Beweisführung später nicht aus dem Gedächtnis schöpfen zu müssen, empfiehlt es sich dabei natürlich, die Handlungen, Begegnungen oder gar das Erscheinungsbild des oder der Beobachteten fotografisch festzuhalten, sofern es mit dem geltenden Gesetz in Einklang zu bringen ist.

Welches Werkzeug wäre dafür geeigneter als die digitale Fotografie?

Tatsächlich dürfen Privatdetektive unter der Wahrung strenger rechtlicher Richtlinien Personen im Rahmen eines Auftrages fotografieren. Etwa dann, wenn sie Zeugen einer Handlung werden, die unter den Straftatbestand fällt und deshalb dokumentiert werden sollte. Hier sind laut Jochen Meismann sehr strenge Maßstäbe anzusetzen, die zu beachten sind. Die Persönlichkeitsrechte sind stets einzuhalten.

Wer einem potentiellen Gesetzesbrecher auf der Spur ist, sollte dabei stets so diskret wie möglich sein und Vorsicht walten lassen. Auch ein ausreichender Abstand zu der beobachteten Person ist unbedingt einzuhalten, um nicht unnötig aufzufallen.

Möglicherweise ist es jedoch vor allem Geschwindigkeit, die zum rechten Moment einen entscheidenden Unterschied machen kann.

Deshalb ist es für einen Privatdetektiv ratsam, die eigenen Werkzeuge auf ihren praktischen Nutzen hin zu überprüfen und sie darauf basierend auszuwählen. Zudem sollte er darauf achten, dass er alle Utensilien in seinen Jacken- oder Hosentaschen verstauen kann, um seine Beweglichkeit im Einsatz nicht zu behindern. In der Regel erfüllt eine handelsübliche Digitalkamera all diese Anforderungen einwandfrei.

Früher wusste der Ermittler früher nicht, ob das „geschossene“ Foto auch wirklich gelungen ist. Es dauerte immer seine Zeit bis er die entwickelten Fotos aus der Schwarz-Weiß Fotografie auf dem Tisch hatte. Heute reicht der kurze Blick aufs Display um zu sehen, ob alles abgelichtet wurde, was abzulichten ist. Ein ganz enormer Vorteil der digitalen Fotografie gegenüber der analogen.

Die digitale Fotografie in der Praxis – wie kann sie helfen?

Mit Hilfe der digitalen Fotografie kann der Detektiv unauffällig und schnell eine große Vielzahl von Bildern schießen, um die Dokumentation eventueller Ereignisse zu erleichtern. Er ist nicht mehr an die Kapazitäten des analogen Films gebunden.

Außerdem kann er diese Bilder, wenn er das möchte, bereits einen Augenblick später auf der digitalen Rückwand der Kamera sichten und vergrößern, um Details prüfen zu können. Bei einem analogen Modell hingegen könnte er sich dessen nicht sicher sein und müsste die Fotos zunächst entwickeln lassen.

Mit einer ausklappbaren digitalen Seiten- oder Rückwand wäre er zudem in der Lage, um Ecken oder andere Hindernisse herum zu fotografieren, zu filmen oder auch nur sehen, ohne dabei auf eine Bildvorschau verzichten zu müssen.

Dies ist beispielsweise ratsam, wenn der Privatdetektiv sich in unmittelbarer Nähe der Zielperson befindet, aber selbst nicht in Erscheinung treten möchte.

Für den entgegengesetzten Fall, dass er mit dem Gegenstand seiner Beobachtung in unmittelbaren Kontakt treten möchte, kann er die Selbstauslöser-Funktion verwenden, um die Interaktion festzuhalten, ohne selbst die Fotos auslösen zu müssen.

War der Detektiv nun mit seinen Beobachtungen erfolgreich und ist von seinem Einsatz zurückgekehrt, kann er die aufgenommenen Bilder sichten, analysieren und auf ihre Tauglichkeit hin bewerten. Die Fotos lassen sich am Rechner einlesen, sammeln, vervielfältigen und verschicken, etwa um Kollegen bei ihrer Arbeit zu unterstützen oder um sie dem Auftraggeber zukommen zu lassen.

Ein zusätzliucher Vorteil der Digitalfotografie ist nun, dass jedes einzelne Bild mit Datum und Uhrzeit versehen ist, was zum einen natürlich die Dokumentation erleichtert, zum anderen aber auch die Beweisführung unterstützen kann.

Die klare Beweislage führt zu einem eindeutigen Schluss

Ein Blick auf die gesammelten Indizien verrät, dass die Digitalfotografie die Arbeit der Privatdetektive erheblich erleichtern kann.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass

  • die große Speicherkapazität,
  • das handliche Format der Kameras,
  • die hohe Leistungsfähigkeit,
  • der Wegfall der Betriebskosten,
  • die problemfreie und unmittelbare Sichtung der Bilder,
  • die unkomplizierte Verfielfältigung,
  • die erleichterte Dokumentation,
  • die hochauflösende Bildqualität
  • und die Kompatibilität mit den meisten Speichermedien des 21. Jahrhunderts,

entscheidende Faktoren in der Welt eines Detektivs sind. Die Digitalfotografie ist somit zu der wichtigsten Waffe eines Privatdetektivs in seinem Kampf gegen das Verbrechen geworden. Der Beweis dafür ist erbracht.

Fotokunst experimentelle Fotografie

Experimentell ist definitiv ein Thema, wenn es darum geht den Interpretationsspielraum der Betrachter von Fotografien zu erweitern. Doch das ist nicht erst seit einigen Jahren so, sondern offenbarte den Ursprung bereits nach dem zweiten Weltkrieg: Die experimentelle Fotografie war geboren und mit ihr eröffneten sich künstlerische Freiheiten, welche ihre Reinkarnation mit den heutigen Filtern und digitalen Bildbearbeitungsprogrammen unter anderem in der Hochzeitsfotografie erlebt.

Fotokunst experimentelle Fotografie

Definition: Was ist experimentelle Fotografie?

Die Experimentelle Fotografie definiert einen Teil im Rahmen der künstlerischen Fotografie. Folgende Attribute werden damit betont:

  • spielerisch
  • abstrahierend
  • experimentell

Es ist nicht das Anliegen der experimentellen Fotokunst, Dokumentation und Realität abzubilden, wie es im Rahmen der klassischen Fotografie verfolgt wird. Die Ziele werden dahingehend verfolgt, fotografische Möglichkeiten zu erforschen. Außerdem bedeutet experimentell in diesem Zusammenhang, das Zusammenspiel aus Verschlusszeit, Licht und Blende wirken zu lassen. Dies kann entweder durch die absichtliche Bewegung der Kamera, durch Verfremdung im Labor oder durch die Bearbeitung mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen am PC umgesetzt werden. Der experimentell agierende Fotograf ist ambitioniert Neues, Überraschendes und Unerwartetes zu kreieren beziehungsweise zu schaffen.

Geschichte der experimentellen Fotografie

Die Experimentelle Fotografie basiert auf Vorbildern, welche sich über Fotomontagen und Fotoprogramme definieren. Deren Entstehung ist bereits in die Frühzeit der Fotokunst zurückzuführen. Hier können auch die experimentellen Bewegungsstudien zugerechnet werden, welche Eadweard Muybridge umgesetzt hat. Den Durchbruch erzielte die Fotografie auf experimenteller Ebene durch Rayogramme und Schadographien in den 1920er Jahren. Auch die Fotomontagen und Collagen der Surrealisten und Dadaisten haben ihren Teil dazu beigetragen. Der Künstler Man Ray gilt als einer der wichtigsten Vertreter der frühen Entwicklung experimenteller Fotografien.

Experimentelle Fotografie nach dem zweiten Weltkrieg

Nach 1945 wurde Genres durch einige Vertreter der subjektiven Fotografie belebt. Aber auch die chemischen Möglichkeiten welche die Farbfotografie bereithielt, sowie die damit einhergehenden verbesserten Techniken nahmen ihren bedeutenden Einfluss. Die Grenze zwischen der Malerei und der Fotografie konnte final im selben Zeitraum geschlossen werden. Dies gelang Josef H. Neumann, dem Erfinder des Chemogramms. Doch die Verbreitung dieser Innovation wurde letztendlich durch Pierre Cordier ins Leben gerufen.

Stilrichtungen der experimentellen Fotografie

Wirft man einen Blick auf die Strömungen der experimentellen Fotokunst, kristallisieren sich folgende Stilrichtungen heraus:

  • Subjektive Fotografie
  • Dadaismus
  • Surrealismus
  • Pop Art
  • Zeitgenössische Kunst

Die Subjektive Fotografie als wichtigste Strömung der experimentellen Fotokunst. Diese Stilrichtung wurde von Otto Steinert begründet. Dies geschah zu Beginn der 1950er Jahre. Die Definition verwies schon damals ausdrücklich auf eine Form der künstlerischen Fotokunst, bei der es darum geht auf die Wiedergabe objektiver Wirklichkeit zu verzichten und sich experimentell auszutoben. Stattdessen wird der Fokus auf die bildhafte Deutung gelegt, welche ihrem Betrachter subjektiven Interpretationsspielraum ermöglicht, wofür es ein gewisses Maß an Fantasie bedarf. Im Rahmen der subjektiven Fotokunst werden primär Schwarz-Weiß-Aufnahmen kreiert. Diese drücken sich in der Regel in graphischen Strukturen, abstrakten Formen und Linien von Licht und Schatten aus. Es gibt jedoch noch weitere Merkmale:

  • Surreal wirkende Situationen
  • Radikale Ausschnitte
  • Kontrastreiche Abzüge
  • Solarisationen
  • Negativabzüge

Dank der subjektiven Fotografie erlangte die Fotografie in ihrer Gesamtheit nach dem zweiten Weltkrieg künstlerische Legitimationen in größeren Dimensionen. Diese galten im Vorfeld aufgrund von dokumentarischer und Life-Fotografie als fast eliminiert. Die erste Ausstellung zum Thema subjektive Fotokunstwurde im Jahr 1951 von der Gruppe „fotoform“ ins Leben gerufen. Austragungsort war die Stadt Saarbrücken, von wo aus die Stilrichtung internationalen Anklang fand und das Interesse eines breiten Publikums wecken konnte.

Würde der Fotograf das Ergebnis der Fotokunst allein dem Wirken von Chemie und Licht überlassen, könnte man von einem getreuen Abbild der Natur sprechen. Doch das Verstellen des Objektivs und die gewählte Blende gelten bereits im Vorfeld als subjektive Eingriffe. Das hält viele Fotografen jedoch nicht davon ab, die reale Abbildung in ihren Fotos zu bewirken. Die experimentelle Fotokunst verlangt dem Fotografen nicht nur schöpferische Fantasie, sondern auch jede Menge Kreativität ab. Diese Form verwandelt sich dort in Kunst, wo der Künstler das Stadium der Experimente verlässt, da er sein gestalterisches Ziel auf souveräner Eben erreicht hat. Die chemischen und technischen Mittel, welche ihm zur Verfügung stehen, ermöglichen ein kreatives und freies Arbeiten, welches absolut nichts dem Zufall überlässt. Die geschichtlichen Vorbilder definieren sich über Fotomontagen, welche keine ernsthafte Absicht verfolgten und eher spielerisch angelegt wurden. Der Bereich samt seiner Seitentriebe welche sich bis in die Tiefen der technisch-wissenschaftlichen Fotokunst erstrecken, hat inzwischen so vielfältige Formen angenommen, dass sich lediglich die wichtigsten Verfahren aufführen lassen. Die Qualität von modernen Schwarz-Weiß- und Farbfilmen erlauben es dem Fotografen bereits im Rahmen der Aufnahme für beabsichtigt veränderte Motive zu sorgen. Dazu gehören:

  • Doppel- und Mehrfachbelichtungen
  • Sandwich-Verfahren
  • Farbverändernde Infrarotfilme

Die Verwendung von verschiedenen Filtern (Kontrast, Farbe und Trick) ermöglicht das freie Experimentieren mit Farben und Formen, welches in Zusammenspiel mit den unterschiedlichsten Filmen und Objektiven stattfindet. In der selben Weise bieten sich aktuelle Vergrößerungs- und Labortechniken an, wenn es darum geht Aufnahmen zu manipulieren. Zu den aktuellen Verfahren gehören:

  • Die Äquidensiten-Technik
  • Lichtmontagen
  • Tontrennungsmöglichkeiten
  • Mischoption
  • Kopierverfahren

Wie gestalten sich die Ergebnisse bekannter Künstler im Detail?

Der Fotograf Frank Machalowski hat sich beispielsweise auf Kundgebungen, Veranstaltungen, Straßen und öffentliche Plätze fokussiert. Die Kulissen werden mit analoger Technik auf Schwarz-Weiß-Filmen realisiert. Eine extrem lange Belichtungszeit welche sich über mehrere Sekunden erstreckt, sorgt für den blickfangenden Verfremdungseffekt, welcher sich weit vom Normalen und Alltäglichen distanziert.

Wie lässt sich diese Inszenierung in Worte fassen?

Schemenhafte Phalanxen und tentakelbewährte Lindwürmer: diese Attribute schildern nicht nur die optische Wahrnehmung, sie schieben sich im Rahmen der Interpretationsfreiheit geblendet ineinander, während sich Passanten in scheinbar endlosen Reihen an den monolithischen Strukturen von Großstädten vorbeischleichen. Der Mob hat es sich zum Ziel gesetzt, die Eingänge riesiger Konsumzentren zu verstopfen, ganze Rollfelder zu fluten, um sich wie Insektenschwärme von den vordefinierten oder auch eingebildeten Lichtquellen anziehen zu lassen. Zum Teil korreliert die Gleichförmigkeit auf Formationsebene, um schöpferische Architektur zu untermauern. Im Gleichschritt marschieren die Geisterhorden an den überdauernden Kasernenwänden unserer faden städtebaulichen Realität entlang. Doch hin und wieder kommt es vor, dass sich die Nebel aus zerflossenen Körpern zersetzen, um alles herum mit sich zu reißen, so scheint es. Die Assoziation mit Horrorfilmen lässt beim Betrachten seiner Fotos nicht lange auf sich warten und erinnert auch ein wenig spiritistischen Experimente um 1900. Kritischere Gedanken sind jedoch nicht ausgeschlossen. Die Fotos gestalten sich mehr als experimentell und definieren die primär die Erosion städtischer Räume, welche symbolisch für das kulturelle Vermächtnis, angelehnt an die Fremdsteuerung des Lebens stehen und dabei immer wieder in Form von undeutlichen Erinnerungen hervorbrechen. Macholowski wurde 1971 geboren und lebt noch immer in Leipzig. Die Hauptstadt rund um die Spree spiegelt er in seiner Bildserie „monster“ wider, welche die Faszination für „urban landscapes“ darstellt. Hier lautet das Motto: Bewegung zwischen Transitraum und Touristenattraktion. Der ehemalige Wirtschaftsberater zeichnet in seinen Arbeiten einen roten Faden ab, welcher sich durch alle bekannten fotografischen Serien schlängelt.

Je mehr man sich mit Fotografie beschäftigt umso mehr beginnt man die Welt mit völlig neuen Augen zu sehen. Überall gibt es Motive und Bilder, die man festhalten möchte. Im Studio hat man es als Fotograf sehr leicht. Objekte können so positioniert werden, dass sie von ihrer schönsten Seite aufgenommen werden können. Auch Models befolgen Anweisungen und nehmen die Pose ein, die man festhalten möchte. Die Arbeit mit Licht und Schatten ist problemlos möglich und die Lichtquellen können fast beliebig positioniert werden. Verlässt man das Studio wird es schwieriger. Hier hört niemand auf das Kommando des Fotografen. Das macht die Naturfotografie anspruchsvoll und abwechslungsreich.

Natur

Naturfotografie beschreibt die Fotografie im Freien. Gemeint sind hier Aufnahmen von Pflanzen und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Anders als bei Architektur, oder Menschen, stellt das den Fotografen vor eine große Herausforderung. Das perfekte Bild entsteht, wenn man technisch alles richtigmacht und zum richtigen Moment abdrückt. Genau dieser zweite Teil macht Naturfotografie anspruchsvoller als die meisten anderen Fächer. Das gestochen scharfe Bild mit der perfekten Tiefenschärfe, auf dem ein einzigartiger Moment festgehalten wird, kann auf zwei Arten entstehen. Viele dieser Bilder sind das Produkt des Zufalls. Kurz bevor man den Auslöser betätigt, öffnet der Schmetterling seine Flügel und hebt ab. Das war unvorhersehbar, macht das Bild aber zu etwas ganz Besonderem. Der entscheidende Moment eines Naturschauspiels wurde für die Nachwelt festgehalten. Will man nichts dem Zufall überlassen, gibt es nur noch den harten Weg.

Bildkomposition in der Naturfotografie

Die Natur lässt sich nur in sehr begrenztem Maße beeinflussen. Will man also ein bestimmtes Bild machen, dann muss man darauf warten, dass die Beteiligten sich freiwillig in die Position begeben, in der man sie haben will. Das bedeutet für den Naturfotografen oft stundenlanges Warten. Warten, das man vor Ort verbringen muss und damit einerseits der Witterung ausgesetzt ist und andererseits manches Tier davor abschreckt näher zu kommen. Bilder müssen aus nächster Nähe, aus großer Distanz, bei Tags und auch in der Nacht aufgenommen werden. Je nach dem gewählten Motiv muss man oft lange in seinem Versteck verharren, bevor man die Gelegenheit bekommt, abzudrücken. Dann muss alles bereit sein und die Kamera perfekt funktionieren.

Fotosafari

Will man die langen Wartezeiten auf scheue Tiere sparen, gibt es die Möglichkeit im Zoo, oder im lokalen botanischen Garten Motive zu suchen. Die Zootiere sind an Besucher gewöhnt und bewegen sich in ihren Gehegen auch dann, wenn man mit der Kamera direkt davorsteht. Trotzdem ist auch hier Geduld gefragt. Moderne Zoos präsentieren die Tiere nicht mehr in einem kahlen Raum ohne Versteckmöglichkeiten. Stattdessen bewegen sie sich in einer sehr natürlichen Umgebung, in der es zahlreiche Bereiche gibt, die man als Besucher nicht einsehen kann. Auch hier muss man viel Zeit einplanen, wenn man ein außergewöhnliches Foto aufnehmen möchte. Eine kostspieligere Variante ist eine Big Five Safari. Auch hier muss man keine Zeit in die Suche des Motivs investieren. Die Guides sorgen dafür, dass man zumindest am richtigen Ort ist.

Giraffe bei einer Fotosafari

Big Five

Die fünf großen Tiere Afrikas sind legendäre Fotomotive. In der Naturfotografie ist eine Fotosafari ein guter Kompromiss. Hier wird man von erfahrenen Führern zu den Tieren gebracht. Da die Big Five in erster Linie für die Gefahr, die von Ihnen ausgeht, bekannt sind, kann es lebensgefährlich sein den Fünf in ihrer natürlichen Umgebung auf eigene Faust aufzulauern. Auch wenn man in unseren Breiten nicht auf Büffel, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Löwen treffen kann, kann aber auch eine Fotosafari in die einheimische Natur interessant sein. Speziell in der Makrofotografie kann man erstaunliche Motive aufspüren und umwerfende Bilder aufnehmen. Die Naturfotografie schließt aber auch Landschaftsaufnahmen und Bilder von Pflanzen mit ein. Auch hier hat Mitteleuropa atemberaubende Motive zu bieten.

Licht und Wasser

Besonders spannend und auch sehr anspruchsvoll ist der Einsatz von Licht in der Naturfotografie. Das Problem dabei ist, dass man das Licht nicht verändern kann. Trotzdem kann man mit Langzeitbelichtung und Belichtungsserien selbst ein wenig über das Ergebnis entscheiden. Einheimische Wälder bieten viel Raum für Naturfotografie und erlauben Aufnahmen vom winzigen Detail bis zum scheinbar grenzenlosen Wald, der die Landschaft bis zum Horizont bedeckt. Speziell im Zusammenspiel mit Wasser entstehen im Wald ganz besondere Bilder. Spiegelglatte Seen, die den Hintergrund und den Himmel zu einer stimmungsvollen Einheit verschmelzen, können einem Bild einen Überraschungseffekt verleihen. Aber auch bewegtes Wasser ist ein dankbares Motiv. Das Spiel eines Wasserfalls, der in der Sonne strahlt ist ausdrucksstark und mächtig. Die Bewegung des Wassers kann man in Bächen und Flüssen mit langen Belichtungszeiten festhalten und so einen dynamischen Effekt erzielen. Aber auch Pfützen können ausreichen um die Eigenschaften des Wassers als Bereicherung für das Bild zu verwenden.

Naturfotografie

Das Fach der Naturfotografie ist ein breites Betätigungsfeld für Fotografen. Man verbringt viel Zeit in der Natur und stolpert ständig über interessante Motive. Die Wunder der Natur in Bilder zu bannen ist technisch herausfordernd und nicht zuletzt auch eine Frage der Ausrüstung. Wer aber schon einmal im Morgengrauen die Nebelschwaden und die Lichtstimmung am Waldrand aufgenommen hat, der weiß wie befriedigend es sein kann, das fertige Bild zu sehen. Auf dem Bauch liegend zwei Schmetterlinge, die sich in absoluter Symmetrie, wie Spiegelbilder gegenübersitzen, abzulichten ist nicht zuletzt ein Glücksfall. Zur Stelle zu sein, wenn die Natur ein beeindruckendes Motiv präsentiert ist die Glück. Dann die Kamera mit dem richtigen Objektiv zur Hand zu haben und den Moment in seiner ganzen Schönheit festzuhalten ist die Kunst bei der Naturfotografie.

Porträt in Schwarz Weiß Fotografie

Alles was Sie über Schwarz/Weiß-Fotografien wissen müssen.

Ein guter Grund, warum viele das Spiel mit Licht und Schatten so mögen, stellt die Tatsache dar, dass es gar nicht so einfach ist, Aussagen anschaulich zu transportieren. Ein Motiv findet sich schnell. Doch es ins richtige Licht zu setzen, nicht. Nehmen Sie zwei Bilder derselben Person und machen sie eines in Farbe, das andere in schwarz/weiß. Betrachter werden dann sagen, dass auf dem Bild ohne Farbe mehr Dynamik und mehr Emotionen herrschen. Einige werden sich sogar über die zum Ausdruck kommenden Gefühle der Person uneins sein. Durch diese Technik kreieren Sie einen Blick auf eine kleine Welt, die nur durch Ihr Foto wie durch ein Fenster betrachtet werden kann.

Porträt in Schwarz Weiß Fotografie

Sie können auch ein Foto aufnehmen, und dann nach und nach mit Farbfilter experimentieren. Das Ergebnis verändert sich immer wie im Regenbogen. Einige Künstler haben nur ein Foto gemacht. Danach haben sie dieses in verschiedenen Farben entwickelt, nebeneinandergelegt oder gar eine Ausstellung gemacht. Die Reaktionen waren von WOW bis hin zu „Hatte der kein anderes Motiv!“.

Schwarz-Weiss-Fotoshootings

Tipp: Wer sich selbst professionell mit der S/W-Technik fotografieren lassen möchte findet hier Schwarz / Weiss Fotoshootings in der Nähe

Sollte Sie selbst Fotoshootings anbieten, so künnen Sie sich auf www.veranstaltungen-regional.de als Fotograf kostenlos eintragen.

Was können Farbfilter bewirken?

Farbfilter sind dazu gedacht, den Kontrast zu erhöhen, und die Details hervorzuheben oder zu verdecken. Meistens werden gefärbte Gläser oder eingefärbte Kunststoffe und Folien auf analoge Kameras aufgeschraubt. Somit werden sie direkt vor das Objektiv gesetzt werden. Mittlerweile ist dies auch bei Digitalkameras möglich. Hochwertige Kameras haben ihn auch schon integriert. Der Filter filtert dann die gewünschte Farbe heraus.

Filter und ihre Verwendung:

Je nachdem, was für eine Farbe im Foto vorherrscht, kommen verschiedene Filter zum Einsatz, um sie zu verstärken oder abzuschwächen. Dies erkennt man daran, dass Grautöne später heller oder dünkler auf dem Foto dargestellt werden.

In der Schwarz/Weiß-Fotografie geben Gelb-, Organe-, Rot-, Grün- oder Blau-Filter einem Foto Tiefe und Dynamik. Somit werden Grautöne verschoben. Lichtwellen werden verschoben und Komplementärfarben aufgenommen. So ein Himmel mit Vögeln und Nebel so gestaltet werden, dass die Vögel in den Vordergrund treten. Blaufilter sind hervorragend für Portraitaufnahmen geeignet. Hier können Tatoos und Narben sehr gut herausgearbeitet werden.

Die Digitale Aufnahme:

1) Wählen sie ein Motiv.

2) Dann stellen Sie Ihre Kamera (Spiegelreflexkamera), wenn möglich, auf „manuell“. Danach können die Feineinstellungen je nach Lichtverhältnis vorgenommen werden. Der Knopf mit dem ISO-Wert wird dem Licht angepasst. An sonnigen Tagen stellen Sie am besten den Wert 100 ein. Je weniger Licht, desto höher der Wert. In Räumen ist der Wert 800 zu empfehlen. Je nach Modell variiert dieser sehr stark. Ist der Wert hoch, so kann es zu einem Bildrauschen (Körnung) kommen.

3) Nun können Sie die Blende öffnen und die Schärfe-Einstellung vornehmen. Ob Sie sich nur auf einen Punkt konzentrieren oder breit fächern wollen, hängt vom Motiv ab. Das bedeutet, bei „breit gefächert“ wird jedes Detail sichtbar. Dazu stellen Sie den Knopf irgendwo zwischen f/8 oder f/11 ein. Möchten Sei einen Bokeh-Effekt erzielen, müssen Sie die Blende schließen und den Knopf auf f/1,8 oder f/2,8 stellen.

4) Belichtung: Was früher Stunden gedauert hat, geht heutzutage ganz leicht per Knopfdruck. Einfach die Belichtungsskala knapp unter 0 setzen und der Kontrast wird stärker.

Nun noch ein paar Testfotos schießen und überprüfen, ob das Ergebnis passt. Gefallen Ihnen die Fotos, dann heißt es üben, üben, üben.

Die Kunst, gute Portraitfotos zu kreieren!

Viele nutzen die Besonderheit der Schwarz/Weiß-Fotografie für Porträt-Fotos. Damit lassen sich sehr gut Konturen hervorheben. Der Betrachter wird nicht durch zu viel Farbe abgelenkt. Der Betrachter soll sich auf die Bildtiefe konzentrieren, auf die eigentliche Aussagen und die Gefühle, die im Foto zum Ausdruck kommen. Die Details werden dadurch ebenfalls besser herausgearbeitet. Zur Erzeugung von Spannung ist diese Technik das perfekte Mittel zum Zweck. Ist die Dynamik bereits vorhanden, so wird diese verstärkt. Der Betrachter wird bei längerem Hinsehen glauben, es bewegt sich von selbst.

Was die Kunst ausmacht und was ein Neueinsteiger lernen muss!

Sie werden erkennen müssen, wann das Zusammenspiel von Licht und Schatten erforderlich ist, und wann nicht. Dies wird auch als „Schwarz-Weiß-Sehen“ bezeichnet. Das ist bei Farbfotos auch der Fall, aber eben mit den Farbverläufen.

Einige Tipps und Tricks!

Filter: Allgemein ist es so, dass die Komplementärfarbe vom Farbfilter auf der Aufnahme dunkler ist und die Eigenfarbe dann heller. Zum Beispiel Kirschrot: Wenn Sie einen Kirschbaum damit fotografieren, so werden Sie merken, dass der Baumstamm (braun) dünkler ist, und die Kirschen (rot) heller.

Bei Analogen Fotografien können die Kontrast-/Farb-Fehler nur mit passendem Farbfilter behoben werden. Bei Digital Aufnahmen ist dies durch Programme und Bildbearbeitung leicht zu kaschieren.

Das Licht und der Schatten-Spiel (Bei gutem Licht muss später weniger bearbeitet werden!): Hartes Sonnenlicht ist ideal für Schwarz/Weiß, nicht für bei Farbfotos. Der Grund liegt darin, dass die Schatten die Stimmung eines Bildes wie kein anderes Mittel beeinflussen.

Einstellungen Ihrer Kamera: Es ist ratsam, dass für ausschließlich Schwarz/Weiß-Fotografien werden soll, auf „Monochrom mit angehobenem Kontrast“ eingestellt wird. Das hilft hinterher beim Bildbearbeiten. Bei manchen Kameras ist dies unterschiedlich einzustellen. Da hilft in allen Fällen die Bedienungsanleitung.

Dies 3 Modi sind ideal und nahezu perfekt dafür: Manuell-Modus, RAW-Modus (SW-Modus) und HDR-Modus.

Manche Kameras speichern im Raw Dateien (SW-Modus=Grauabstufungen). Die Bilder sind dann im Lightroom ebenfalls auch in Farbe zu sehen! Bei Raw ist der Bildstill nicht dauerhaft eingestellt.

Orte finden:

Es gibt den sogenannten „Liveview“. Bei diesem Modus/Stil passt sich die Kamera ständig an die Lichtverhältnisse an. Für manche Fotos ist das ideal. Der Still kann auch mit dem manuellen Fotografie Modus verbunden werden. Mit einem Automatik Programm kombiniert, kann nachvollzogen werden, was unser Auge binnen Sekunden machen. So können gute Orte gefunden werden.

Beim Fotografieren sollte die Kamera auf das Umgebungslicht und die -verhältnisse ideal eingestellt sein. bei „Liveview“ ändert sich dann der Modus nicht mehr.

Einige haben eine eingebaute Vorschau. Das stellt eine zusätzliche Hilfe dar.

Nachbearbeitung:

Kontrast in das Foto bringen!

Beim Schneiden ist es ratsam, die Schwarzwerte zu nehmen. Bei den meisten ist der dunkelste Farbton dann nicht mehr RGB.0,0,0. Bei den Weißen ist RGB 255,255,255 der hellste Wert.

Setze Körnung ein und sie bekommen einen Analogenflair.

Das Absaufen von Schwarzwerten hilft beim Ausblenden von unerwünschten Sachen.

Einige Schwarz/Weiß-Mischungen können die Klarheit des Bildes verbessern.

Fazit

Die richtigen technischen Einstellungen, der perfekte Ort und die dazu passende Kulisse bilden die Basis für schöne Fotos. Die Superfotos mit dem Spezialeffekt gelingen aber nur mit der Schwarz/Weiß-Technik. Die passenden Filter, die Belichtung und der Schnitt tun ihr Übriges, um zu punkten. Heutzutage werden alte Filme in Schwarz/Weiß-Optik immer beliebter. Diese sind kaum an Dramatik und Dynamik zu überbieten. Details treten verstärkt in den Vordergrund. Gefühle, Mimik, Gestik und Dramatik werden stechen besser hervor.

Eine gute Kamera ist eine teure Investition, besonders wenn es sich um eine DSLR oder ein spiegelloses Modell mit einer Sammlung von Objektiven handelt. Und dennoch behandeln wir unsere teure Ausrüstung allzu oft so, als ob es sich um eine Einwegkamera handeln würde, die wir an der Supermarktkasse gekauft haben. Wenn Sie wollen, dass Ihre Kamera und Ihre Objektive auch nach Jahren noch großartige Ergebnisse liefern, müssen Sie sich darum kümmern. Zum Glück ist das nicht schwierig, beachten Sie einfach die folgenden Tipps zur Pflege der Fotoausrüstung.

Ihr Hemd ist kein geeignetes Reinigungstuch

Die Kleidung, die Sie tragen, saugt Schmutz und Schweiß auf, warum sollten Sie also diese Verunreinigungen auf Ihre Linse übertragen wollen? Ja, das ist praktisch, wenn man in Eile ist, aber es kann passieren, dass man die Linse nur noch schmutziger macht – oder schlimmer noch, dass man die empfindlichen optischen Beschichtungen beschädigt. Der Stoff kann auch das Glas zerkratzen, was der gleiche Grund ist, warum Ihr Augenarzt Ihnen sagt, dass Sie Ihre Brille nicht mit dem Hemd reinigen sollen. Neben Hemden gilt dies auch für Servietten, Papierhandtücher und alle Papierprodukte, die nicht speziell für optisches Glas hergestellt wurden. Die beste Art und Weise, Staub oder Abdrücke zu entfernen, ist die Verwendung eines Linsentuchs, eines Mikrofasertuchs, einer Spezialbürste, die für die Reinigung von Linsen hergestellt wurde, oder eines Luftgebläses – aber keine Druckluft.

Sicher tragen

Das letzte, was Sie tun möchten, ist, die Kamera während der Aufnahmen im Freien fallen zu lassen. Fast jede Kamera wird mit einem speziellen Schultergurt in der Box geliefert. Verwenden Sie ihn. Wenn Ihnen derjenige, den der Hersteller in die Schachtel legt, nicht gefällt, gibt es keinen Mangel an Optionen von Drittanbietern. Schieben Sie den Gurt über Ihre Schulter, schlingen Sie ihn um Ihr Handgelenk oder drapieren Sie ihn über Ihren Hals – halten Sie Ihre Kamera einfach sicher. Dadurch wird es für einen Dieb auch schwieriger, Ihnen die Kamera direkt aus den Händen zu reißen.

Lassen Sie die Kamera geschlossen

Ihre Kamera liebt es, Mutter Natur zu fotografieren, aber sie hasst all den Staub, Regen und Schlamm, den sie auf sie werfen kann. Wenn Sie Ihre Kamera nicht benutzen, achten Sie darauf, dass Sie die Vorder- und Rückdeckel Ihrer Objektive sowie den Gehäusedeckel Ihrer Kamera selbst geschlossen lassen, wenn kein Objektiv angebracht ist. Das sollte der gesunde Menschenverstand sein, aber es ist etwas, das es wert ist, wiederholt zu werden. Objektive sind Ihr wertvollstes Gut, also behandeln Sie sie mit der gleichen Sorgfalt wie das Kameragehäuse. Weitere Informationen finden Sie in diesen Tipps zum Objektiv reinigen.

Schützen Sie den Sensor

Sensoren sind lichtempfindlich, aber sie sind auch empfindlich für Staub und Schmutz. Selbst die kleinsten Partikel können Flecken auf Ihren Bildern verursachen. Wenn Sie eine Kamera mit Wechselobjektiv verwenden, kommt eine Zeit, in der der Sensor verschmutzt wird. Das ist unvermeidlich, selbst bei den selbstreinigenden Sensoren der heutigen Kameras. Eine der einfachsten Möglichkeiten, den Sensor zu schützen, ist die Montage eines Objektivs an der Kamera. Wenn Sie es entfernen müssen, um die Kamera effizienter zu verpacken oder zu lagern, sollten Sie die Gehäusekappe verwenden, um den Sensor zu schützen. Wenn Sie das Objektiv während eines Fotoshootings wechseln müssen, versuchen Sie, dabei die Öffnung der Kamera nach unten zu halten, damit sich weniger Schmutz, Ablagerungen und Feuchtigkeit auf dem Sensor ablagern können. Es ist auch eine gute Idee, ein Luftgebläse bereitzuhalten.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Sensor Ihrer Kamera selbst sicher zu reinigen, aber die Hersteller und sogar einige Kameraläden können dies auch für Sie tun, wenn Sie die Arbeit lieber von einem Profi erledigen lassen möchten.

Speicher ist kostbar

Generell sollten Sie eine Speicherkarte niemals entfernen, während die Kamera eingeschaltet ist. Die meisten Kameras verfügen über eine Statusleuchte, die während des Zugriffs auf die Karte blinkt. Warten Sie also unbedingt den Abschluss des Vorgangs ab, bevor Sie die Karte entnehmen. Wenn die Kamera den Schreibvorgang auf die Speicherkarte noch nicht abgeschlossen hat, könnten Sie Bilder verlieren.

Nachdem Sie Ihre Dateien gesichert haben und bereit sind, die Speicherkarte zu löschen, ist es am besten, sie neu zu formatieren. Sie finden diese Option im Einstellungsmenü Ihrer Kamera. Immer wenn Sie eine neue Speicherkarte kaufen, ist es auch eine gute Idee, sie vor der Verwendung in Ihrer Kamera zu formatieren. Karten, die in anderen Geräten formatiert wurden, sind möglicherweise nicht mit Ihrer Kamera kompatibel. Wenn Sie also einen Kartenfehler erhalten, versuchen Sie, die Karte zu formatieren, um zu sehen, ob das Problem dadurch gelöst wird.

Laden Sie die Batterien regelmäßig auf

Selbst wenn Sie Ihre Kamera an einem bestimmten Tag nicht ausgiebig benutzen, verlieren die Batterien mit der Zeit ihre Ladung. Dies gilt insbesondere, wenn sie zu heiß oder zu kalt werden. Wenn es schon eine Weile her ist, dass Sie Ihre Batterie aufgeladen haben, sollten Sie sie vor dem Fotografieren wieder aufladen. Ein leerer Akku wird Ihre Kamera nicht ruinieren, aber er wird Sie eher dazu veranlassen, wichtige Momente zu verpassen. Vergewissern Sie sich auch, dass der Akku tatsächlich in der Kamera ist, bevor Sie sich auf den Weg machen – Schlüssel, Brieftasche, Handy, Kamera, Akku, Speicherkarte. Das Verlassen des Hauses mit einer Kamera ohne Batterie passiert jedem mindestens einmal.

Gehen Sie nicht ohne Ihre Tasche aus dem Haus

Es mag umständlich sein, eine Tasche oder einen Koffer zu schleppen, während Sie unterwegs sind, aber es ist die einfachste Art, Ihre Ausrüstung zu schützen. Aber werfen Sie sie nicht einfach in irgendeinen Rucksack – holen Sie sich eine Fototasche, die gepolsterte Trennwände für Ihr Kameragehäuse und Ihre Objektive bietet, und stellen Sie sicher, dass jedes Teil der Ausrüstung ein eigenes Fach hat.

Achten Sie auf die Anzahl der Aufnahmen

Digitalkameras sind zwar mechanisch einfacher als ihre filmbasierten Vorfahren, aber sie haben immer noch bewegliche Teile, die sich mit der Zeit abnutzen können. Das wichtigste ist der Verschluss, der sich öffnet und schließt, um den Sensor dem Licht auszusetzen. Verschlüsse sind bei einigen professionellen High-End-Kameras für 100.000 bis 400.000 Aufnahmen ausgelegt. Das mag sich für Sie nach viel anhören, aber eines Tages werden Sie diese Zahl erreichen. Wenn Ihre Kamera in den nächsten Jahren nicht mehr so genau funktioniert wie im Neuzustand, können Sie sie an die Serviceabteilung des Herstellers schicken, um den Verschluss überprüfen und austauschen zu lassen. Ja, das kostet zwar Geld, aber dadurch wird die Kamera länger in Betrieb sein – was Ihnen im Vergleich zum Kauf einer neuen Kamera eine Menge Geld spart.

Die Fotografie ist ein weites Berufsfeld, und es gibt viele kreative Ansätze, die zu Ihrem Erfolg führen werden. Aber sollten Sie sich auf einen Bereich der Fotografie spezialisieren oder nicht? Werden Sie glücklicher sein und mehr Gelegenheiten finden, wenn Sie sich allgemeinen Themen widmen? Wenn Sie sich zum Beispiel auf Porträtfotografie spezialisieren, auf welchen Bereich konzentrieren Sie sich dann? Neugeborene, Familien, Mutterschaft? Natürlich können Sie durch die Wahl eines Fachgebietes Ihre Ausbildung gezielter gestalten und Ihre Bemühungen kanalisieren. Aber wenn Sie sich spezialisieren, verpassen Sie dann Gelegenheiten, die außerhalb Ihres gewählten Bereichs liegen? Das sind alles gute Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man Fotograf wird, und ein Thema, das wir in diesem Beitrag zu erklären versuchen.

Spezialist vs. Generalist

Ein Generalist verfügt in der Regel über ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Erfahrungen in einer Vielzahl von Disziplinen. Andererseits investieren Spezialisten ihre Zeit und ihre Bemühungen, um in einer bestimmten Nische zur zentralen Anlaufstelle zu werden. Als Generalist hat ein Fotograf auch mehr Konkurrenz von anderen Fotografen, die alle um die gleichen Aufträge, Verträge und Positionen konkurrieren.

Viele Menschen glauben, dass ein breiteres Netz als Generalist mehr Kunden anziehen wird. Andere glauben, dass ein Fotograf durch ein zu weites Netz in vielen Dingen gut sein mag, aber in keiner Sache großartig. Sie kennen das Sprichwort: „Ein Tausendsassa ist ein Meister in nichts.“

Aber als Spezialist werden Sie für viele Kunden attraktiver, die nach einer bestimmten Fähigkeit suchen. Und je spezifischer Ihre Fähigkeiten sind, desto weniger müssen Sie sich als Experte in diesem speziellen Bereich verkaufen. Spezialisierung durch Fotokurse aller Art schafft Differenzierung, Markenbildung und bringt einen einzigartigen Wert für ein Projekt. Andererseits ist die Spezialisierung in der Regel weniger flexibel und hat das Potenzial, weniger anpassungsfähig an kulturelle Veränderungen, neue Techniken und Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb Ihres Fachgebietes zu sein. Was sollten Sie also tun?

Betrachten Sie dieses Szenario. Ein Kunde sucht einen Fotografen, der eine Reihe von Unterwasseraufnahmen mit natürlichem Licht aufnehmen kann. Der Kunde muss sich entscheiden zwischen einem Fotografen, der auf seiner Website alle Arten von Fotos mit verschiedenen Techniken und Stilen zeigt, oder einem Fotografen, der Hunderte von Fotos von Meerestieren und -landschaften hat, die sein Portfolio schmücken. Welchen Fotografen würde der Kunde wählen? Kurze Antwort: Der Spezialist gewinnt immer. Natürlich spielt hier auch die Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Ohne einen Unterwasserkamera Test zu berücksichtigen, werden die Ergebnisse nur mittelmäßig sein.

Es gibt mehrere Gründe, sich zu spezialisieren.

Die meisten Kunden suchen nach Leuten, die gut in dem sind, was sie tun, oder die nur in einer Sache großartig sind. Die Kunden schätzen auch die schiere Menge an Zeit und Energie, die es braucht, um sich zu spezialisieren und ein Experte auf einem Gebiet zu werden. Es besteht wenig Zweifel daran, dass die Ausnutzung dieser Zeit für eine Fertigkeit gleichbedeutend mit Erfolg ist. Schließlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass je mehr man in eine Fertigkeit investiert, desto mehr kommt man heraus. Spezialisten haben auch einen einzigartigen Wert. Es ist unendlich viel besser, derjenige unter Millionen zu sein, als wie eine Million anderer zu sein.

Es gibt auch mehrere Eigenschaften der meisten Spezialisten, darunter harte Arbeit, Kreativität, Engagement, Fleiß und Konzentration. Nicht, dass Generalisten nicht auch viele dieser Eigenschaften teilen. Es ist nur so, dass ein Fotograf, wenn er sich spezialisiert, viel härter an nur einer Sache arbeiten muss, und jede dieser Eigenschaften wird zu seinem Fokus und zu seiner Wachstumschance. Wenn ein Fotograf sich außerdem spezialisiert oder sich sogar innerhalb einer Spezialisierung weiter nach unten wühlt, um eine Nische zu finden, wissen die Kunden genau, was sie bekommen. Wenn Ihre Nische zum Beispiel die Pflanzen- und Insektenmakrofotografie ist, wird sich ein Kunde, der einen Hochzeitsfotografen braucht, woanders umsehen, aber ein Botaniker oder Entomologe wird sich sicher sein, Sie zu beauftragen, weil er genau weiß, was Sie tun.

Es stimmt, dass einige Wissenschaftler argumentieren, dass die Spezialisierung es den Arbeitnehmern ermöglicht, voranzukommen, während andere argumentieren, dass eine breite Erfahrung die einzige Möglichkeit ist, wirklich außergewöhnlich zu sein. Aber in einer Studie der Stanford Researchers über die Rolle der Spezialisierung in der Karriere von Arbeitnehmern kam man zu dem Schluss, dass „eine vielfältige Arbeitsgeschichte die Aufstiegschancen beeinträchtigt“ und dass die Spezialisierung zu einer längeren produktiveren Karriere führen wird.

Tipps für die Wahl eines Spezialgebiets

1. Tun Sie, was Sie lieben

Viele Menschen gehen jeden Tag zur Arbeit, weil sie ihre Arbeit nicht mögen. Eine kürzlich durchgeführte Gallup-Umfrage hat gezeigt, dass über 70 Prozent der befragten Arbeitnehmer „entweder ihre Arbeit hassen oder völlig unzufrieden sind“. Das ist alarmierend, und deshalb ist es so lebenswichtig, das zu tun, was man liebt. Das sollte an sich Ihr Ziel sein. Fühlen Sie sich in der Nähe von Menschen und Tieren am wohlsten? Oder fühlen Sie sich beim Fotografieren von Hochzeiten und Landschaften wohler? Es ist wichtig, zu verstehen, welche Art von Fotografie Sie am meisten interessiert und begeistert, und dies als Spezialgebiet zu verfolgen. Denken Sie jedoch an die Verkäuflichkeit Ihrer Spezialisierung. Es ist zwar schwer vorherzusagen, aber wenn Sie sich für ein Spezialgebiet entscheiden, das derzeit beliebt ist oder im Trend liegt, kann es sein, dass es bald verschwindet und Sie sich neu erfinden oder einen anderen Bereich finden müssen, der Sie begeistert, bevor sich Ihre gewählte Nische überhaupt auszahlt.

2. Alles fotografieren

Das mag wie ein Widerspruch zu dem klingen, was bislang geschrieben wurde, aber alles zu fotografieren, von Landschaften bis hin zu Babys, ist die einzige Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln und, was noch wichtiger ist, ein besseres Verständnis für Ihre Stärken zu erlangen. Das bedeutet auch nicht, dass Sie aufhören sollten, mit allen möglichen verschiedenen Techniken zu experimentieren. Es bedeutet auch, dass Sie nicht zu viele Fachkenntnisse in zu vielen Bereichen zeigen dürfen, da Sie sonst Gefahr laufen könnten, potenzielle Kunden zu verwirren.

3. Spielen Sie Ihre Stärken aus

Es ist viel einfacher, ein Spezialgebiet zu wählen, das Ihre besten Eigenschaften hervorhebt. Oder, anders ausgedrückt, es ist viel befriedigender, das zu fotografieren, was einem gefällt. Wenn Sie zum Beispiel schüchtern sind oder sich als introvertiert betrachten, werden Sie vielleicht nicht gerne Hochzeitsfotograf. Aber wenn Sie kontaktfreudig sind und sich zur Action hingezogen fühlen, ist es vielleicht genau das, was Ihnen am meisten Spaß macht, Sportfotograf zu werden und sich auf Rennwagen- oder Extremsportfotografie zu spezialisieren.

4. Eine Nische finden

Definieren Sie sich selbst als Naturfotograf? Wenn ja, was ist dann Ihre Nische innerhalb dieses Fachgebietes? Sind es Vögel? Meerestiere? Städtische Landschaften? Oder noch spezifischer: Natur-Makrofotografie? Die Wahl einer Nische ist zu Beginn Ihrer Karriere wahrscheinlich weniger wichtig, aber wenn Sie sich Fähigkeiten aneignen und entdecken, was Sie am meisten lieben, wird diese Nische für Sie unverzichtbar werden. Wenn Fotografen eine Nische finden, werden sie schnell als Experten anerkannt und stellen sehr oft fest, dass es die ganze harte Arbeit wert war, diese eine Sache zu entdecken, die sie sehr gut machen.

5. Marktforschung betreiben

Die Wahl eines Fachgebietes und die Entdeckung einer Nische, die Suche nach der eigenen Leidenschaft und die Verwirklichung der Selbstverwirklichung sind großartig, aber sie bringen Sie nur bis zu einem gewissen Punkt. Vielleicht wollen Sie alte Gebäude fotografieren, aber wenn es keinen Markt für Ihre Arbeit gibt, müssen Sie wahrscheinlich einen anderen Weg finden, um die Rechnungen zu bezahlen. Wenn Sie planen, Bewerbungen bei mehreren Unternehmen einzureichen, sollten Sie sich auch erkundigen, ob die Arbeitgeber Fotografen mit Ihren spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten einstellen. Wollen Sie sich selbstständig machen oder Ihr eigenes Unternehmen gründen? Recherchieren Sie vorher, wie Sie Kunden gewinnen können. In der Fotografie ist es wichtig, Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen, einen Mehrwert zu bieten, ein guter Zuhörer zu sein und sicherzustellen, dass Sie qualifiziert sind. Auch das Knüpfen von Netzwerken während der Ausbildung und die Pflege der Kontakte, die Sie mit Ausbildern und anderen Schülern geknüpft haben, können hilfreich sein.

6. Heben Sie Ihre spezifischen Fähigkeiten hervor

Vielleicht mögen Sie mehr als eine Art von Fotografie. Vielleicht fotografieren Sie zum Beispiel gerne Hochzeiten, aber Sie haben auch eine Leidenschaft für das Fotografieren von Wildtieren. Oder vielleicht möchten Sie eine Nische finden, die mehr als eine Fachrichtung vereint. Niemand sagt, dass man nicht Spezialist in mehr als einem Bereich der Fotografie sein kann. Aber denken Sie daran, dass Sie bei der Pflege Ihrer Marke und Ihres Marketingmaterials bestimmte Fähigkeiten sowie gesonderte Fähigkeiten und Fertigkeiten hervorheben möchten. Dies kann bedeuten, dass Sie mehr als einen Marketingplan, eine Website, einen Lebenslauf und ein Portfolio haben. Ein Portfolio wird Ihr Talent beim Fotografieren von Hochzeiten hervorheben, und das andere wird Ihr künstlerisches Können in der Tierfotografie hervorheben. Je nach Kunde wählen Sie, welches Portfolio oder welche Website Sie zeigen möchten. Dadurch wird auch die Glaubwürdigkeit in jedem Bereich gewährleistet.

Möglichkeiten zur Spezialisierung in der Fotografie

Es ist eine Tatsache, dass die Fotografie ein facettenreiches Gebiet mit unterschiedlichen Kunden und Branchen ist, die eine Spezialisierung der Fotografen auf einen oder mehrere Bereiche erfordern. Es ist jedoch Ihr einzigartiger Arbeitsstil, der Sie von der Konkurrenz abhebt und das Geschäft am Ende zum Abschluss bringt. Aber egal, welchen Weg Sie wählen, es ist unerlässlich, dass Sie auf dem neuesten Stand der Technik bleiben. Und wenn Sie auf dem Markt bleiben wollen, wählen Sie eine Spezialisierung, die Sie glücklich macht, Ihre einzigartigen Fähigkeiten hervorhebt und langfristig wirtschaftlich erfolgreich hält.

Da die Nachfrage nach professioneller Fotografie zunimmt, konzentrieren sich aufstrebende Fotografen auf spezialisierte Fototechniken und -bereiche:

Werbefotografie

Fotografen in diesem Bereich können für Werbeagenturen, Public-Relations-Firmen, Marketingfirmen, Fotostudios oder freiberuflich tätig sein. Sie fotografieren Produkte und/oder Dienstleistungen, um eine Marketingidee zu illustrieren. Einige Werbefotografen spezialisieren sich auf einen Bereich, wie beispielsweise Lebensmittel, Autos, Möbel oder Finanzdienstleistungen. Sie müssen strenge Fristen einhalten, die oft vom Kunden oder vom Art Director festgelegt werden, gut in einem Teamumfeld arbeiten und Anweisungen geben.

Promi-Fotografie

Berühmte Fotografen fotografieren Prominente und andere bemerkenswerte Personen. Sie arbeiten für Online- und Printpublikationen, als private Porträtfotografen und bei besonderen Anlässen wie den Oscars. Wenn Sie in diesem Bereich erfolgreich sein wollen, müssen Sie kontaktfreudig und durchsetzungsfähig sein. Die Vernetzung ist entscheidend, und Überstunden und Reisen zu Fotoshootings sind selbstverständlich. Die Porträtfotografie ist das beste Fachgebiet, dem man nachgehen kann.

Fotojournalismus

Ein Fotojournalist erzählt eine visuelle Geschichte durch Fotos. Sie können in einer Zeitung, in Kriegsgebieten, bei lokalen zivilgesellschaftlichen und politischen Ereignissen und mehr zu sehen sein. Sie haben oft Bereitschaftsdienst, sodass sie bereit sind, wenn eine Geschichte beginnt, und verfügen über Fähigkeiten in der Nachrichtenberichterstattung, bei Interviews und der Bearbeitung.

Unterwasserfotografie

Diese Fotografen erforschen das Leben unter den Meeren und Ozeanen der Welt. Sie können für Meeres- und Life-Science-Agenturen, Reise- und Freizeitpublikationen, Werbeagenturen und in der Meeresforschung arbeiten. Natürlich brauchen Sie eine Fotoausrüstung für Unterwasserfotografie, die längere Zeit unter Wasser überleben kann, sowie Tauch- und Schwimmkenntnisse auch unter den schwierigsten Bedingungen. Die Kenntnis des Meereslebens ist ebenfalls ein wichtiges Element, wenn man einen Job in diesem Bereich in Betracht zieht.

Hochzeitsfotografie

Die Hochzeitsfotografie ist ein wachsender Bereich. Nur sehr wenige Menschen heiraten ohne ein Buch mit Bildererinnerungen, auf das man von Zeit zu Zeit zurückblicken kann. Sie sind vielleicht selbstständig, besitzen ein eigenes Geschäft, arbeiten in einem Fotostudio, bei Hochzeitsplanungs- und Veranstaltungsunternehmen oder in einem Ressort. Neben dem Fotografieren am Tag des großen Ereignisses müssen Sie in der Regel auch Fotos für die Ankündigung der Hochzeit und Verlobung des Paares machen.

Luftbildfotografie

Wenn Sie keine Höhenangst haben, dann ist eine Karriere als Luftbildfotograf vielleicht eine gute Wahl. Sie arbeiten für Regierungsbehörden, Kartografieunternehmen (Kartenmacher), für Vermessungsunternehmen, Immobilienentwickler, die Reisebranche und freiberuflich. Sie werden aufgefordert, Fotos zu machen, wenn Ereignisse mit einer Genauigkeit von wenigen Sekundenbruchteilen geschehen, sodass Ihre Erfahrung im Bereich der Bewegungserfassung ein Muss ist.

Fotografie von Wildtieren

Wildtierfotografen fangen mit der Kamera Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum ein und dokumentieren das Verhalten der Tiere durch Fotografie. Sie arbeiten für Agenturen im Bereich Natur- und Biowissenschaften, Reise- und Abenteuerpublikationen, Wildnis- und Naturschutz und sind freiberuflich tätig. Die Tatsache, dass Sie bei jedem Wetter im Freien arbeiten werden, ist eine nicht zu unterschätzende Überlegung. Sie müssen auch reisen und möglicherweise schwere Ausrüstung für lange Strecken mit sich tragen. Es ist ein aufregendes und wachsendes Gebiet, da Umweltfragen weiterhin Schlagzeilen machen.