Die Jury

Die Jury

Neben Wolfgang Volz waren in der Jury:

Detlef Brendel (53) hat Publizistik, Kommunikationsforschung, Germanistik, Soziologie und Kunstgeschichte studiert. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit und journalistischer Praxis konzentrierte er sich auf die strategische Kommunikations­arbeit. Seit 1987 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Pressebüro Brendel GmbH & Co KG in Düsseldorf. „Es sind drei Beweggründe, den Preis gemeinsam mit bdw zu initiieren: Rund 20 Jahre gute Zusammenarbeit mit der Zeitschrift. Ein inzwischen freundschaftliches Verhältnis mit Wolfgang Hess. Und drittens die hohe Wertschätzung für das Bemühen, Wissenschaft transparent und verständlich zu machen – ein Thema auch unserer täglichen Agenturarbeit.“

Franz Miller (54) ist Pressechef in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft in München. Er hält den deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie für nötiger denn je: „Die Nachfrage nach einleuchtenden Bildern aus Technik und Wissenschaft nimmt zu, gleichzeitig wird es immer schwieriger, die oft kaum einsehbaren und zunehmend unsichtbaren Prozesse zu visualisieren.“

Hans-Peter Hill (58) ist Chef vom Dienst in der dpa-Bildzentrale in Frankfurt. Er ist einer der profiliertesten Bildagentur-Macher in Deutschland. Sein Augenmerk gilt der Verbesserung der Bildsprache im täglichen Angebot der Agentur und der Entdeckung und Förderung junger Fotografen-Talente. Beim Deutschen Umwelt-Fotowettbewerb ist Hill ebenfalls Jurymitglied.

Peter Hense (51) hat an der Folkwang Schule in Essen studiert und fotografiert seit über 20 Jahren freiberuflich für Wirtschaftsmagazine, PR Agenturen und die Industrie. Er wünscht allen Teilnehmern des Fotopreises „viele zündende Ideen und das Quäntchen Fortune, das aus einem Foto erst ein preiswürdiges Foto macht“.

Gerold Wefer (62) ist seit über 20 Jahren Professor für Meeresgeologie an der Universität Bremen. Für sein öffentliches Engagement wurde er 2001 mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. „Gute Fotos üben auf mich eine faszinierende Wirkung aus. Als Wissenschaftler ist es für mich eine besondere und reizvolle Aufgabe, in der Auswahljury mitzuwirken“, meint der in der Wesermarsch geborene Direktor des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder.

Michael Blabst (36) studierte Betriebswirtschaftliche Risikoforschung sowie Informations- und Kommunikationsforschung. Seit 2004 leitet er die Technologie­kommunikation der BMW Group in München. Für den Konzernsprecher „öffnet die Fotografie den Blick in Welten und Details, die ohne diese Kunst für immer verborgen bleiben. So vermitteln gute Fotos spontan Sachverhalte, an denen mehrseitige Artikel zu scheitern drohen.“