Porträt in Schwarz Weiß Fotografie

Alles was Sie über Schwarz/Weiß-Fotografien wissen müssen.

Ein guter Grund, warum viele das Spiel mit Licht und Schatten so mögen, stellt die Tatsache dar, dass es gar nicht so einfach ist, Aussagen anschaulich zu transportieren. Ein Motiv findet sich schnell. Doch es ins richtige Licht zu setzen, nicht. Nehmen Sie zwei Bilder derselben Person und machen sie eines in Farbe, das andere in schwarz/weiß. Betrachter werden dann sagen, dass auf dem Bild ohne Farbe mehr Dynamik und mehr Emotionen herrschen. Einige werden sich sogar über die zum Ausdruck kommenden Gefühle der Person uneins sein. Durch diese Technik kreieren Sie einen Blick auf eine kleine Welt, die nur durch Ihr Foto wie durch ein Fenster betrachtet werden kann.

Porträt in Schwarz Weiß Fotografie

Sie können auch ein Foto aufnehmen, und dann nach und nach mit Farbfilter experimentieren. Das Ergebnis verändert sich immer wie im Regenbogen. Einige Künstler haben nur ein Foto gemacht. Danach haben sie dieses in verschiedenen Farben entwickelt, nebeneinandergelegt oder gar eine Ausstellung gemacht. Die Reaktionen waren von WOW bis hin zu „Hatte der kein anderes Motiv!“.

Schwarz-Weiss-Fotoshootings

Tipp: Wer sich selbst professionell mit der S/W-Technik fotografieren lassen möchte findet hier Schwarz / Weiss Fotoshootings in der Nähe

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Was können Farbfilter bewirken?

Farbfilter sind dazu gedacht, den Kontrast zu erhöhen, und die Details hervorzuheben oder zu verdecken. Meistens werden gefärbte Gläser oder eingefärbte Kunststoffe und Folien auf analoge Kameras aufgeschraubt. Somit werden sie direkt vor das Objektiv gesetzt werden. Mittlerweile ist dies auch bei Digitalkameras möglich. Hochwertige Kameras haben ihn auch schon integriert. Der Filter filtert dann die gewünschte Farbe heraus.

Filter und ihre Verwendung:

Je nachdem, was für eine Farbe im Foto vorherrscht, kommen verschiedene Filter zum Einsatz, um sie zu verstärken oder abzuschwächen. Dies erkennt man daran, dass Grautöne später heller oder dünkler auf dem Foto dargestellt werden.

In der Schwarz/Weiß-Fotografie geben Gelb-, Organe-, Rot-, Grün- oder Blau-Filter einem Foto Tiefe und Dynamik. Somit werden Grautöne verschoben. Lichtwellen werden verschoben und Komplementärfarben aufgenommen. So ein Himmel mit Vögeln und Nebel so gestaltet werden, dass die Vögel in den Vordergrund treten. Blaufilter sind hervorragend für Portraitaufnahmen geeignet. Hier können Tatoos und Narben sehr gut herausgearbeitet werden.

Die Digitale Aufnahme:

1) Wählen sie ein Motiv.

2) Dann stellen Sie Ihre Kamera (Spiegelreflexkamera), wenn möglich, auf „manuell“. Danach können die Feineinstellungen je nach Lichtverhältnis vorgenommen werden. Der Knopf mit dem ISO-Wert wird dem Licht angepasst. An sonnigen Tagen stellen Sie am besten den Wert 100 ein. Je weniger Licht, desto höher der Wert. In Räumen ist der Wert 800 zu empfehlen. Je nach Modell variiert dieser sehr stark. Ist der Wert hoch, so kann es zu einem Bildrauschen (Körnung) kommen.

3) Nun können Sie die Blende öffnen und die Schärfe-Einstellung vornehmen. Ob Sie sich nur auf einen Punkt konzentrieren oder breit fächern wollen, hängt vom Motiv ab. Das bedeutet, bei „breit gefächert“ wird jedes Detail sichtbar. Dazu stellen Sie den Knopf irgendwo zwischen f/8 oder f/11 ein. Möchten Sei einen Bokeh-Effekt erzielen, müssen Sie die Blende schließen und den Knopf auf f/1,8 oder f/2,8 stellen.

4) Belichtung: Was früher Stunden gedauert hat, geht heutzutage ganz leicht per Knopfdruck. Einfach die Belichtungsskala knapp unter 0 setzen und der Kontrast wird stärker.

Nun noch ein paar Testfotos schießen und überprüfen, ob das Ergebnis passt. Gefallen Ihnen die Fotos, dann heißt es üben, üben, üben.

Die Kunst, gute Portraitfotos zu kreieren!

Viele nutzen die Besonderheit der Schwarz/Weiß-Fotografie für Porträt-Fotos. Damit lassen sich sehr gut Konturen hervorheben. Der Betrachter wird nicht durch zu viel Farbe abgelenkt. Der Betrachter soll sich auf die Bildtiefe konzentrieren, auf die eigentliche Aussagen und die Gefühle, die im Foto zum Ausdruck kommen. Die Details werden dadurch ebenfalls besser herausgearbeitet. Zur Erzeugung von Spannung ist diese Technik das perfekte Mittel zum Zweck. Ist die Dynamik bereits vorhanden, so wird diese verstärkt. Der Betrachter wird bei längerem Hinsehen glauben, es bewegt sich von selbst.

Was die Kunst ausmacht und was ein Neueinsteiger lernen muss!

Sie werden erkennen müssen, wann das Zusammenspiel von Licht und Schatten erforderlich ist, und wann nicht. Dies wird auch als „Schwarz-Weiß-Sehen“ bezeichnet. Das ist bei Farbfotos auch der Fall, aber eben mit den Farbverläufen.

Einige Tipps und Tricks!

Filter: Allgemein ist es so, dass die Komplementärfarbe vom Farbfilter auf der Aufnahme dunkler ist und die Eigenfarbe dann heller. Zum Beispiel Kirschrot: Wenn Sie einen Kirschbaum damit fotografieren, so werden Sie merken, dass der Baumstamm (braun) dünkler ist, und die Kirschen (rot) heller.

Bei Analogen Fotografien können die Kontrast-/Farb-Fehler nur mit passendem Farbfilter behoben werden. Bei Digital Aufnahmen ist dies durch Programme und Bildbearbeitung leicht zu kaschieren.

Das Licht und der Schatten-Spiel (Bei gutem Licht muss später weniger bearbeitet werden!): Hartes Sonnenlicht ist ideal für Schwarz/Weiß, nicht für bei Farbfotos. Der Grund liegt darin, dass die Schatten die Stimmung eines Bildes wie kein anderes Mittel beeinflussen.

Einstellungen Ihrer Kamera: Es ist ratsam, dass für ausschließlich Schwarz/Weiß-Fotografien werden soll, auf „Monochrom mit angehobenem Kontrast“ eingestellt wird. Das hilft hinterher beim Bildbearbeiten. Bei manchen Kameras ist dies unterschiedlich einzustellen. Da hilft in allen Fällen die Bedienungsanleitung.

Dies 3 Modi sind ideal und nahezu perfekt dafür: Manuell-Modus, RAW-Modus (SW-Modus) und HDR-Modus.

Manche Kameras speichern im Raw Dateien (SW-Modus=Grauabstufungen). Die Bilder sind dann im Lightroom ebenfalls auch in Farbe zu sehen! Bei Raw ist der Bildstill nicht dauerhaft eingestellt.

Orte finden:

Es gibt den sogenannten „Liveview“. Bei diesem Modus/Stil passt sich die Kamera ständig an die Lichtverhältnisse an. Für manche Fotos ist das ideal. Der Still kann auch mit dem manuellen Fotografie Modus verbunden werden. Mit einem Automatik Programm kombiniert, kann nachvollzogen werden, was unser Auge binnen Sekunden machen. So können gute Orte gefunden werden.

Beim Fotografieren sollte die Kamera auf das Umgebungslicht und die -verhältnisse ideal eingestellt sein. bei „Liveview“ ändert sich dann der Modus nicht mehr.

Einige haben eine eingebaute Vorschau. Das stellt eine zusätzliche Hilfe dar.

Nachbearbeitung:

Kontrast in das Foto bringen!

Beim Schneiden ist es ratsam, die Schwarzwerte zu nehmen. Bei den meisten ist der dunkelste Farbton dann nicht mehr RGB.0,0,0. Bei den Weißen ist RGB 255,255,255 der hellste Wert.

Setze Körnung ein und sie bekommen einen Analogenflair.

Das Absaufen von Schwarzwerten hilft beim Ausblenden von unerwünschten Sachen.

Einige Schwarz/Weiß-Mischungen können die Klarheit des Bildes verbessern.

Fazit

Die richtigen technischen Einstellungen, der perfekte Ort und die dazu passende Kulisse bilden die Basis für schöne Fotos. Die Superfotos mit dem Spezialeffekt gelingen aber nur mit der Schwarz/Weiß-Technik. Die passenden Filter, die Belichtung und der Schnitt tun ihr Übriges, um zu punkten. Heutzutage werden alte Filme in Schwarz/Weiß-Optik immer beliebter. Diese sind kaum an Dramatik und Dynamik zu überbieten. Details treten verstärkt in den Vordergrund. Gefühle, Mimik, Gestik und Dramatik werden stechen besser hervor.

Die Fotografie ist ein weites Berufsfeld, und es gibt viele kreative Ansätze, die zu Ihrem Erfolg führen werden. Aber sollten Sie sich auf einen Bereich der Fotografie spezialisieren oder nicht? Werden Sie glücklicher sein und mehr Gelegenheiten finden, wenn Sie sich allgemeinen Themen widmen? Wenn Sie sich zum Beispiel auf Porträtfotografie spezialisieren, auf welchen Bereich konzentrieren Sie sich dann? Neugeborene, Familien, Mutterschaft? Natürlich können Sie durch die Wahl eines Fachgebietes Ihre Ausbildung gezielter gestalten und Ihre Bemühungen kanalisieren. Aber wenn Sie sich spezialisieren, verpassen Sie dann Gelegenheiten, die außerhalb Ihres gewählten Bereichs liegen? Das sind alles gute Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man Fotograf wird, und ein Thema, das wir in diesem Beitrag zu erklären versuchen.

Spezialist vs. Generalist

Ein Generalist verfügt in der Regel über ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Erfahrungen in einer Vielzahl von Disziplinen. Andererseits investieren Spezialisten ihre Zeit und ihre Bemühungen, um in einer bestimmten Nische zur zentralen Anlaufstelle zu werden. Als Generalist hat ein Fotograf auch mehr Konkurrenz von anderen Fotografen, die alle um die gleichen Aufträge, Verträge und Positionen konkurrieren.

Viele Menschen glauben, dass ein breiteres Netz als Generalist mehr Kunden anziehen wird. Andere glauben, dass ein Fotograf durch ein zu weites Netz in vielen Dingen gut sein mag, aber in keiner Sache großartig. Sie kennen das Sprichwort: „Ein Tausendsassa ist ein Meister in nichts.“

Aber als Spezialist werden Sie für viele Kunden attraktiver, die nach einer bestimmten Fähigkeit suchen. Und je spezifischer Ihre Fähigkeiten sind, desto weniger müssen Sie sich als Experte in diesem speziellen Bereich verkaufen. Spezialisierung schafft Differenzierung, Markenbildung und bringt einen einzigartigen Wert für ein Projekt. Andererseits ist die Spezialisierung in der Regel weniger flexibel und hat das Potenzial, weniger anpassungsfähig an kulturelle Veränderungen, neue Techniken und Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb Ihres Fachgebietes zu sein. Was sollten Sie also tun?

Betrachten Sie dieses Szenario. Ein Kunde sucht einen Fotografen, der eine Reihe von Unterwasseraufnahmen mit natürlichem Licht aufnehmen kann. Der Kunde muss sich entscheiden zwischen einem Fotografen, der auf seiner Website alle Arten von Fotos mit verschiedenen Techniken und Stilen zeigt, oder einem Fotografen, der Hunderte von Fotos von Meerestieren und -landschaften hat, die sein Portfolio schmücken. Welchen Fotografen würde der Kunde wählen? Kurze Antwort: Der Spezialist gewinnt immer. Natürlich spielt hier auch die Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Ohne einen Unterwasserkamera Test zu berücksichtigen, werden die Ergebnisse nur mittelmäßig sein.

Es gibt mehrere Gründe, sich zu spezialisieren.

Die meisten Kunden suchen nach Leuten, die gut in dem sind, was sie tun, oder die nur in einer Sache großartig sind. Die Kunden schätzen auch die schiere Menge an Zeit und Energie, die es braucht, um sich zu spezialisieren und ein Experte auf einem Gebiet zu werden. Es besteht wenig Zweifel daran, dass die Ausnutzung dieser Zeit für eine Fertigkeit gleichbedeutend mit Erfolg ist. Schließlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass je mehr man in eine Fertigkeit investiert, desto mehr kommt man heraus. Spezialisten haben auch einen einzigartigen Wert. Es ist unendlich viel besser, derjenige unter Millionen zu sein, als wie eine Million anderer zu sein.

Es gibt auch mehrere Eigenschaften der meisten Spezialisten, darunter harte Arbeit, Kreativität, Engagement, Fleiß und Konzentration. Nicht, dass Generalisten nicht auch viele dieser Eigenschaften teilen. Es ist nur so, dass ein Fotograf, wenn er sich spezialisiert, viel härter an nur einer Sache arbeiten muss, und jede dieser Eigenschaften wird zu seinem Fokus und zu seiner Wachstumschance. Wenn ein Fotograf sich außerdem spezialisiert oder sich sogar innerhalb einer Spezialisierung weiter nach unten wühlt, um eine Nische zu finden, wissen die Kunden genau, was sie bekommen. Wenn Ihre Nische zum Beispiel die Pflanzen- und Insektenmakrofotografie ist, wird sich ein Kunde, der einen Hochzeitsfotografen braucht, woanders umsehen, aber ein Botaniker oder Entomologe wird sich sicher sein, Sie zu beauftragen, weil er genau weiß, was Sie tun.

Es stimmt, dass einige Wissenschaftler argumentieren, dass die Spezialisierung es den Arbeitnehmern ermöglicht, voranzukommen, während andere argumentieren, dass eine breite Erfahrung die einzige Möglichkeit ist, wirklich außergewöhnlich zu sein. Aber in einer Studie der Stanford Researchers über die Rolle der Spezialisierung in der Karriere von Arbeitnehmern kam man zu dem Schluss, dass „eine vielfältige Arbeitsgeschichte die Aufstiegschancen beeinträchtigt“ und dass die Spezialisierung zu einer längeren produktiveren Karriere führen wird.

Tipps für die Wahl eines Spezialgebiets

1. Tun Sie, was Sie lieben

Viele Menschen gehen jeden Tag zur Arbeit, weil sie ihre Arbeit nicht mögen. Eine kürzlich durchgeführte Gallup-Umfrage hat gezeigt, dass über 70 Prozent der befragten Arbeitnehmer „entweder ihre Arbeit hassen oder völlig unzufrieden sind“. Das ist alarmierend, und deshalb ist es so lebenswichtig, das zu tun, was man liebt. Das sollte an sich Ihr Ziel sein. Fühlen Sie sich in der Nähe von Menschen und Tieren am wohlsten? Oder fühlen Sie sich beim Fotografieren von Hochzeiten und Landschaften wohler? Es ist wichtig, zu verstehen, welche Art von Fotografie Sie am meisten interessiert und begeistert, und dies als Spezialgebiet zu verfolgen. Denken Sie jedoch an die Verkäuflichkeit Ihrer Spezialisierung. Es ist zwar schwer vorherzusagen, aber wenn Sie sich für ein Spezialgebiet entscheiden, das derzeit beliebt ist oder im Trend liegt, kann es sein, dass es bald verschwindet und Sie sich neu erfinden oder einen anderen Bereich finden müssen, der Sie begeistert, bevor sich Ihre gewählte Nische überhaupt auszahlt.

2. Alles fotografieren

Das mag wie ein Widerspruch zu dem klingen, was bislang geschrieben wurde, aber alles zu fotografieren, von Landschaften bis hin zu Babys, ist die einzige Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln und, was noch wichtiger ist, ein besseres Verständnis für Ihre Stärken zu erlangen. Das bedeutet auch nicht, dass Sie aufhören sollten, mit allen möglichen verschiedenen Techniken zu experimentieren. Es bedeutet auch, dass Sie nicht zu viele Fachkenntnisse in zu vielen Bereichen zeigen dürfen, da Sie sonst Gefahr laufen könnten, potenzielle Kunden zu verwirren.

3. Spielen Sie Ihre Stärken aus

Es ist viel einfacher, ein Spezialgebiet zu wählen, das Ihre besten Eigenschaften hervorhebt. Oder, anders ausgedrückt, es ist viel befriedigender, das zu fotografieren, was einem gefällt. Wenn Sie zum Beispiel schüchtern sind oder sich als introvertiert betrachten, werden Sie vielleicht nicht gerne Hochzeitsfotograf. Aber wenn Sie kontaktfreudig sind und sich zur Action hingezogen fühlen, ist es vielleicht genau das, was Ihnen am meisten Spaß macht, Sportfotograf zu werden und sich auf Rennwagen- oder Extremsportfotografie zu spezialisieren.

4. Eine Nische finden

Definieren Sie sich selbst als Naturfotograf? Wenn ja, was ist dann Ihre Nische innerhalb dieses Fachgebietes? Sind es Vögel? Meerestiere? Städtische Landschaften? Oder noch spezifischer: Natur-Makrofotografie? Die Wahl einer Nische ist zu Beginn Ihrer Karriere wahrscheinlich weniger wichtig, aber wenn Sie sich Fähigkeiten aneignen und entdecken, was Sie am meisten lieben, wird diese Nische für Sie unverzichtbar werden. Wenn Fotografen eine Nische finden, werden sie schnell als Experten anerkannt und stellen sehr oft fest, dass es die ganze harte Arbeit wert war, diese eine Sache zu entdecken, die sie sehr gut machen.

5. Marktforschung betreiben

Die Wahl eines Fachgebietes und die Entdeckung einer Nische, die Suche nach der eigenen Leidenschaft und die Verwirklichung der Selbstverwirklichung sind großartig, aber sie bringen Sie nur bis zu einem gewissen Punkt. Vielleicht wollen Sie alte Gebäude fotografieren, aber wenn es keinen Markt für Ihre Arbeit gibt, müssen Sie wahrscheinlich einen anderen Weg finden, um die Rechnungen zu bezahlen. Wenn Sie planen, Bewerbungen bei mehreren Unternehmen einzureichen, sollten Sie sich auch erkundigen, ob die Arbeitgeber Fotografen mit Ihren spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten einstellen. Wollen Sie sich selbstständig machen oder Ihr eigenes Unternehmen gründen? Recherchieren Sie vorher, wie Sie Kunden gewinnen können. In der Fotografie ist es wichtig, Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen, einen Mehrwert zu bieten, ein guter Zuhörer zu sein und sicherzustellen, dass Sie qualifiziert sind. Auch das Knüpfen von Netzwerken während der Ausbildung und die Pflege der Kontakte, die Sie mit Ausbildern und anderen Schülern geknüpft haben, können hilfreich sein.

6. Heben Sie Ihre spezifischen Fähigkeiten hervor

Vielleicht mögen Sie mehr als eine Art von Fotografie. Vielleicht fotografieren Sie zum Beispiel gerne Hochzeiten, aber Sie haben auch eine Leidenschaft für das Fotografieren von Wildtieren. Oder vielleicht möchten Sie eine Nische finden, die mehr als eine Fachrichtung vereint. Niemand sagt, dass man nicht Spezialist in mehr als einem Bereich der Fotografie sein kann. Aber denken Sie daran, dass Sie bei der Pflege Ihrer Marke und Ihres Marketingmaterials bestimmte Fähigkeiten sowie gesonderte Fähigkeiten und Fertigkeiten hervorheben möchten. Dies kann bedeuten, dass Sie mehr als einen Marketingplan, eine Website, einen Lebenslauf und ein Portfolio haben. Ein Portfolio wird Ihr Talent beim Fotografieren von Hochzeiten hervorheben, und das andere wird Ihr künstlerisches Können in der Tierfotografie hervorheben. Je nach Kunde wählen Sie, welches Portfolio oder welche Website Sie zeigen möchten. Dadurch wird auch die Glaubwürdigkeit in jedem Bereich gewährleistet.

Möglichkeiten zur Spezialisierung in der Fotografie

Es ist eine Tatsache, dass die Fotografie ein facettenreiches Gebiet mit unterschiedlichen Kunden und Branchen ist, die eine Spezialisierung der Fotografen auf einen oder mehrere Bereiche erfordern. Es ist jedoch Ihr einzigartiger Arbeitsstil, der Sie von der Konkurrenz abhebt und das Geschäft am Ende zum Abschluss bringt. Aber egal, welchen Weg Sie wählen, es ist unerlässlich, dass Sie auf dem neuesten Stand der Technik bleiben. Und wenn Sie auf dem Markt bleiben wollen, wählen Sie eine Spezialisierung, die Sie glücklich macht, Ihre einzigartigen Fähigkeiten hervorhebt und langfristig wirtschaftlich erfolgreich hält.

Da die Nachfrage nach professioneller Fotografie zunimmt, konzentrieren sich aufstrebende Fotografen auf spezialisierte Fototechniken und -bereiche:

Werbefotografie

Fotografen in diesem Bereich können für Werbeagenturen, Public-Relations-Firmen, Marketingfirmen, Fotostudios oder freiberuflich tätig sein. Sie fotografieren Produkte und/oder Dienstleistungen, um eine Marketingidee zu illustrieren. Einige Werbefotografen spezialisieren sich auf einen Bereich, wie beispielsweise Lebensmittel, Autos, Möbel oder Finanzdienstleistungen. Sie müssen strenge Fristen einhalten, die oft vom Kunden oder vom Art Director festgelegt werden, gut in einem Teamumfeld arbeiten und Anweisungen geben.

Promi-Fotografie

Berühmte Fotografen fotografieren Prominente und andere bemerkenswerte Personen. Sie arbeiten für Online- und Printpublikationen, als private Porträtfotografen und bei besonderen Anlässen wie den Oscars. Wenn Sie in diesem Bereich erfolgreich sein wollen, müssen Sie kontaktfreudig und durchsetzungsfähig sein. Die Vernetzung ist entscheidend, und Überstunden und Reisen zu Fotoshootings sind selbstverständlich. Die Porträtfotografie ist das beste Fachgebiet, dem man nachgehen kann.

Fotojournalismus

Ein Fotojournalist erzählt eine visuelle Geschichte durch Fotos. Sie können in einer Zeitung, in Kriegsgebieten, bei lokalen zivilgesellschaftlichen und politischen Ereignissen und mehr zu sehen sein. Sie haben oft Bereitschaftsdienst, sodass sie bereit sind, wenn eine Geschichte beginnt, und verfügen über Fähigkeiten in der Nachrichtenberichterstattung, bei Interviews und der Bearbeitung.

Unterwasserfotografie

Diese Fotografen erforschen das Leben unter den Meeren und Ozeanen der Welt. Sie können für Meeres- und Life-Science-Agenturen, Reise- und Freizeitpublikationen, Werbeagenturen und in der Meeresforschung arbeiten. Natürlich brauchen Sie eine Fotoausrüstung für Unterwasserfotografie, die längere Zeit unter Wasser überleben kann, sowie Tauch- und Schwimmkenntnisse auch unter den schwierigsten Bedingungen. Die Kenntnis des Meereslebens ist ebenfalls ein wichtiges Element, wenn man einen Job in diesem Bereich in Betracht zieht.

Hochzeitsfotografie

Die Hochzeitsfotografie ist ein wachsender Bereich. Nur sehr wenige Menschen heiraten ohne ein Buch mit Bildererinnerungen, auf das man von Zeit zu Zeit zurückblicken kann. Sie sind vielleicht selbstständig, besitzen ein eigenes Geschäft, arbeiten in einem Fotostudio, bei Hochzeitsplanungs- und Veranstaltungsunternehmen oder in einem Ressort. Neben dem Fotografieren am Tag des großen Ereignisses müssen Sie in der Regel auch Fotos für die Ankündigung der Hochzeit und Verlobung des Paares machen.

Luftbildfotografie

Wenn Sie keine Höhenangst haben, dann ist eine Karriere als Luftbildfotograf vielleicht eine gute Wahl. Sie arbeiten für Regierungsbehörden, Kartografieunternehmen (Kartenmacher), für Vermessungsunternehmen, Immobilienentwickler, die Reisebranche und freiberuflich. Sie werden aufgefordert, Fotos zu machen, wenn Ereignisse mit einer Genauigkeit von wenigen Sekundenbruchteilen geschehen, sodass Ihre Erfahrung im Bereich der Bewegungserfassung ein Muss ist.

Fotografie von Wildtieren

Wildtierfotografen fangen mit der Kamera Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum ein und dokumentieren das Verhalten der Tiere durch Fotografie. Sie arbeiten für Agenturen im Bereich Natur- und Biowissenschaften, Reise- und Abenteuerpublikationen, Wildnis- und Naturschutz und sind freiberuflich tätig. Die Tatsache, dass Sie bei jedem Wetter im Freien arbeiten werden, ist eine nicht zu unterschätzende Überlegung. Sie müssen auch reisen und möglicherweise schwere Ausrüstung für lange Strecken mit sich tragen. Es ist ein aufregendes und wachsendes Gebiet, da Umweltfragen weiterhin Schlagzeilen machen.